Was ist ein Pullback? Definition und Beispiel


Ein Pullback ist eine vorübergehende Umkehr der Preisbewegung eines finanziellen Vermögenswerts, normalerweise nach einem Aufwärts- oder AbwärtstrendBei einem Pullback fällt der Preis von den jüngsten Höchstständen (bei einem Aufwärtstrend) oder Tiefstständen (bei einem Abwärtstrend) zurück.

Pullbacks sind erhebliche Preisrückgänge von 5-10%, die nur wenige Tage oder Wochen andauern. Während eines Bullenmarktes sind sie eher verbreitet. Sie werden auch mit anderen Namen bezeichnet, etwa „Retracements“ und „Konsolidierung“.

Pullbacks im Handel verstehen

Pullbacks stellen vorübergehende Rückschritte innerhalb von Markttrends dar und bieten Händlern potenzielle Einstiegspunkte. Während eines Abschwungs ist es wichtig zu erkennen, ob er eine allgemeinere Marktschwäche signalisiert, die von Faktoren wie der Stimmung der Händler nach der Veröffentlichung von Wirtschaftsnachrichten beeinflusst wird. Während ein Kauf während eines Abwärtstrends rentabel erscheinen mag, ist es wichtig, ohne angemessenes Risikomanagement vorsichtig zu sein. Was wie eine Chance aussieht, kann sich schnell umkehren.

Auf einem Diagramm ändern Pullbacks normalerweise nicht die primäre fundamentale Geschichte, die die Preisbewegung in signifikanter Weise vorantreibt. Nach einem deutlichen Kursanstieg sind dies oft Gelegenheiten zur Gewinnmitnahme. Der Aktienkurs eines Unternehmens kann um 20% steigen, wenn es astronomische Gewinne ankündigt. 

Wenn kurzfristig orientierte Anleger ihre Gewinne sichern, kann die Aktie am nächsten Tag fallen. Der hervorragende Gewinnbericht der Aktie zeigt jedenfalls, dass das Unternehmen dahinter etwas richtig macht. 

Solide Gewinnaussagen können Buy-and-Hold-Investoren und Händler anlocken und einen sofortigen Anstieg des Aktienkurses fördern.

Während eines längeren Aufschwungs zeigt jeder Aktienchart Fälle von Pullbacks. Anleger, die einen Vermögenswert behalten, der an Wert verliert, haben es möglicherweise schwerer, diese Rückschläge zu erkennen, da sie im Nachhinein leichter zu erkennen sind.

Indikatoren

Indikatoren wie gleitende Durchschnitte und Pivot-Punkte können dabei helfen, zu verstehen, was nach einem Kursrückgang mit den Kursen passiert. Sie zeigen, wo sich Unterstützungsniveaus befinden, was dabei helfen kann, vorherzusagen, ob die Kurse weiter steigen oder die Richtung ändern werden. Wenn die Kurse diese Unterstützungsniveaus durchbrechen, bedeutet das oft, dass sich der Trend bald ändern wird.

Im obigen Beispiel erlebte der Nasdaq 100 fünf Rückschläge, von denen vier eine Bewegung in Richtung des gleitenden Durchschnitts beinhalteten.

Nutzen Sie CFDs

Differenzkontrakte (CFDs) bieten Händlern die Möglichkeit, sowohl von Rückzügen als auch von Umkehrungen zu profitieren. Händler können Short-Positionen eingehen, um von Marktrückgängen zu profitieren, und Long-Positionen, um auf steigende Märkte zu spekulieren. Diese Flexibilität ermöglicht es Händlern, sich an veränderte Marktbedingungen anzupassen, was die Rentabilität steigern kann.

Einschränkungen beim Pullback-Handel

Der Handel mit Pullbacks hat einen großen Nachteil, da er möglicherweise zu einem Verlust führt völlige Umkehr. Für einen Daytrader ist der Multi-Session-Abschwung eines Traders eine Umkehrung, da sowohl Rückzüge als auch Umkehrungen auf verschiedenen Zeitskalen auftreten, einschließlich Intraday. Wenn die Trendlinie Ihres Zeitrahmens durchbrochen wird, haben Sie es möglicherweise mit einer Trendwende anstelle eines Pullbacks zu tun.

EIN bullisch Position sollte an dieser Stelle nicht bezogen werden. Das Vertrauen eines Händlers in das Erkennen von Pullbacks aus tatsächlichen Umkehrungen wird steigen, wenn zusätzliche technische Indikatoren und zugrunde liegende Datenscans dem Bild hinzugefügt werden.

Fazit

Es ist wichtig, den Kreislauf zu verstehen. Umkehrungen erfordern in der Regel zahlreiche Rückschläge und Anpassungen, um die Bullen aufzuschrecken. Investoren Sie müssen den Abwärtstrend erkennen, den sie erleben, um von Rückschlägen und Korrekturen zu profitieren. Sie suchen nach einem Rückzug, wenn eine vermeintliche Korrektur genau das zu sein scheint: ein Rückschritt.

Über den Autor

Percival Knight
Percival Knight ist seit mehr als zehn Jahren ein erfahrener Händler für binäre Optionen. Er handelt hauptsächlich 60-Sekunden-Trades mit einer sehr hohen Trefferquote. Meine Lieblingsstrategien sind Candlesticks und Fake-Breakouts

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